Affekte.pdf

Affekte PDF

Marie-Luise Angerer, Michaela Ott, Andreas Feigenspan, Clemens Risi, Fabian Schäfer

Affekte sind ein wesentlicher Impulsgeber für gesellschaftspolitische Veränderungsprozesse. Sie prägen unsere sozialen und gesellschaftlichen Wertesysteme, sind zentraler Bestandteil von Kultur, Sozialität und Politik. Sie stellen bestehende Machtstrukturen infrage und gewinnen an Zulauf, je heftiger affektgesteuerte Bürger_innen auf einen abweisenden Finanz-, Militär- oder Staatsapparat prallen. Affekte sind überindividuell, entstehen und entwickeln sich in zwischenmenschlichen Aktionen des Für und Wider. Sie beschreiben Mitteilungsprozesse und fordern Teilhabe am Kommenden ein.Diese Beobachtungen waren Anlass für die Ausstellung „Affekte“, die Claudia Emmert im Kunstpalais in Erlangen kuratiert hat. Darin untersuchen Santiago Sierra, Cyprien Gaillard und Aernout Mik das gesellschaftliche Mobilisierungspotential von Affekten. Bill Viola, Suzanne Opton und Meiro Koizumi geht es um die Inszenierung von Affekten und die damit einhergehende Affizierung des Betrachters. Die Bedeutung von Affekten in gesellschaftlichen Übergangsritualen analysieren Aernout Mik und Mathilde ter Heijne. Der Affekt als Mittel der Provokation und der Grenzüberschreitung ist Thema in den Werken von Halil Altindere, Cyprien Gaillard und Santiago Sierra. In den Arbeiten von Keren Cytter, Tomoya Watanabe und Ryan Trecartin werden Affekte auf ihr Instrumentalisierungspotential hin untersucht.Ausgehend von der Ausstellung haben Claudia Emmert und Jessica Ullrich Wissenschaftler_innen eingeladen, die Ergebnisse ihrer Affektforschung vorzustellen. Der Diskurs erstreckt sich über die Bereiche Philosophie, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Kulturgeschichte und Naturwissenschaften. Die Ausstellung und das wissenschaftliche Begleitprogramm wurden von der Kulturstiftung des Bundes gefördert.

Die Affektbilanz als zielführende Skalenfrage im Coaching ... Positive und negative Affekte, bzw. die wahrnehmbaren somatischen Marker, sind nicht Endpunkte derselben Skala. Positive und negative Affekte werden auf zwei separaten Skalen darstellt, welche jeweils für die Valenz (positive vs. negative) stehen, und der Skalierung von 0 bis 100 für die Intensität des Affektes. Emotion, Gefühl und Affekte

5.15 MB DATEIGRÖSSE
9783958080102 ISBN
Kostenlos PREIS
Affekte.pdf

Technik

PC und Mac

Lesen Sie das eBook direkt nach dem Herunterladen über "Jetzt lesen" im Browser, oder mit der kostenlosen Lesesoftware Adobe Digital Editions.

iOS & Android

Für Tablets und Smartphones: Unsere Gratis tolino Lese-App

Andere eBook Reader

Laden Sie das eBook direkt auf dem Reader im www.brookfieldgardencentre.com.au Shop herunter oder übertragen Sie es mit der kostenlosen Software Sony READER FOR PC/Mac oder Adobe Digital Editions.

Reader

Öffnen Sie das eBook nach der automatischen Synchronisation auf dem Reader oder übertragen Sie es manuell auf Ihr tolino Gerät mit der kostenlosen Software Adobe Digital Editions.

Aktuelle Bewertungen

avatar
Sofya Voigtuh

Affekt Übersetzung Affekt Definition auf TheFreeDictionary

avatar
Mattio Müllers

Affekte in der neueren Säuglingsforschung Kernbergs Versuch der Vermittlung von Affekten und Trieben Triebe und Affekte als Ausdruck des Gelingens von Individuations- und Sozialisationsprozessen Affektkommunikation und Mentalisierung Affekte und Subjektivität Das Unbewusste: Die Matrix für die Entwicklung der Affekte Affektivität - DocCheck Flexikon

avatar
Noels Schulzen

29. Juni 2016 ... PDF | In der Arbeit wird versucht, von einer Phänomenologie der Primäraffekte und der strukturellen Affekte ausgehend, die psychoanalytische. 12. Jan. 2016 ... Entscheidend dafür sind Affekte. Das Handlungssteuerungsmodell nach Professor Julius Kuhl erläutert, wie wir Ziele bilden, planen, umsetzen ...

avatar
Jason Leghmann

Beaufils, Eliane: Claudia Emmert, Jessica Ullrich, Kunstpalais Erlangen (Hg.): Affekte. In: MEDIENwissenschaft: Rezensionen | Reviews, Jg. 33 (2016), Nr. 4. DOI: ...

avatar
Jessica Kolhmann

„Körperliche Veränderungen bei intensiven Emotionen (=Affekte) sind am eigenen Leibe erfahrbar: Wir weinen, fühlen das Herz pochen, geraten außer Atem, erröten oder erblassen, spüren einen plötzlichen Harndrang, es schnürt uns die Kehle zu, unsere Hände werden feucht und der Schweiß steht uns auf der Stirn“ (Legewie & Ehlers, 1992