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Armut. Gender-Perspektiven ihrer Bewältigung in Geschichte und Gegenwart PDF

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Armut hat viele Gesichter: als Prekariat in den modernen Arbeitsgesellschaften, als Begleiterscheinung von Migration, wirtschaftlicher Globalisierung oder als sogenannte gläserne Decke bei Bildungszugängen. Geschlecht wirkt auf die Wahrnehmung und Bewertung von Armutsphänomenen, auf die Ursachen und Mechanismen ihrer Produktion sowie auf ihre Bewältigung. Umgekehrt haben verschiedene Facetten von Armut auch Einfluss auf die Codierung von Geschlecht.Die Beiträge, die einen Durchgang von der Antike bis in die Gegenwart bieten, machen die wechselweise – je historisch und medial dimensionierte – Interferenz von Armut und Geschlecht eindrücklich sichtbar. So stellen sich für Männer und Frauen manche Ausprägungen von Armut gleich, andere aber verschieden dar, je nachdem wie für Frauen und Männer der Zugang zu den materiellen und gesellschaftlichen Ressourcen geregelt bzw. eingeschränkt ist. In fast allen geschichtlichen Epochen generieren Weiblichkeitsstereotype zusätzliche Armutsgefährdungen für Frauen. Armut entsteht nicht nur durch Ungleichheit befördernde Strukturen des Wirtschaftssektors oder des sozialen Bereiches, sondern ist wesentlich auch von kulturellen Praktiken und von auf der Ebene des Symbolsystems vermittelten und auf das Selbstverständnis der Menschen wirkenden Einstellungen und Haltungen abhängig. Armut ist also nur so gut zu bewältigen, wie es einer Gesellschaft gelingt, Ungleichheit verfestigenden Stereotypen und eben auch Geschlechterstereotypen entgegenzuwirken. Literatur und kulturelle Medien, die die Durchkreuzung und die Auflösung der Stereotype erzählen oder ästhetisch inszenieren, eröffnen daher Perspektiven für die Bewältigung von Armut.

ihrer Handlungsmöglichkeiten bzw. zur Bewältigung der belastenden sozialen Ausgrenzung den Spieß umdrehen und sich aktiv von anderen abgrenzen, aber auch diejenigen, die beruflich etwas erreicht haben und Kritik an gesellschaftlichen, sozialen Erwartungen üben. Marxismus

7.19 MB DATEIGRÖSSE
9783960230403 ISBN
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Aktuelle Bewertungen

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Sofya Voigtuh

Armut. Gender-Perspektiven ihrer Bewältigung in Geschichte und Gegenwart (Dresdner Beiträge zur Geschlechterforschung in Geschichte, Kultur und Literatur) (Deutsch) …

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Mattio Müllers

Programm 2010 - Bundesverband Kath. Studentenwohnheime eV Humanities - 紀伊國屋書店ウェブストア

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Noels Schulzen

“Das Stereotyp Fat Poor - Armut und Fettleibigkeit im diskursiv hergestellten Zusammenhang.” November 29, 2013. Conference: Armut - Gender-Perspektiven ihrer Bewältigung in Geschichte und Gegenwart at TU Dresden. “Give Me The Food - Dicksein (und Armsein) in der Leistungsgesellschaft.” October 24, 2013.

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Jason Leghmann

Jan 19, 2018 ... Armut: Gender-Perspektiven ihrer Bewältigung in Geschichte und Gegenwart [ Gendered perspectives on poverty]. Leipzig: Leipziger ... 19. Nov. 2013 ... Auch im politischen Witz lässt sich die Geschichte der Darstellung des ... Auch bei der demnächst stattfindenden Konferenz "Armut: Gender-Perspektiven ihrer Bewältigung in Geschichte und Gegenwart" steht Männlichkeit als ...

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Jessica Kolhmann

Armut. Gender-Perspektiven ihrer Bewältigung in Geschichte und Gegenwart. Leipzig: Leipziger Universitätsverlag 2016. Der Sammelband hat das vielschichtige Verhältnis von Armut und Geschlecht zum Thema. Indem aktuelle wie vergangene Problemfelder betrachtet und pluridisziplinär historische, theologische, psychologische, literatur-, sprach-, sozial- und kulturwissenschaftliche Zugänge Rezension zu: Maria Häusl, Stefan Horlacher, Sonja Koch ...