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Yoko Tawada

NNach einer Katastrophe hat Japan die Verbindungen zur Außenwelt gekappt. Die Auswirkungen sind nur in kleinen Details zu spüren, die beim Lesen erst nach und nach, dafür umso eindringlicher, ins Bewusstsein sickern - erzählt in der leichten, glasklaren Sprache Yoko Tawadas. Erzählt wird die Geschichte von Yoshiro und seinem Urenkel Mumey. Es schimmern viele andere Geschichten durch: wie Japaner und wie Europäer mit Katastrophen umgehen, japanische Psyche, Historisches ... Geschichten und Bewegungen laufen parallel, queren sich, kommen zusammen, steuern auf das Ende zu.Alle Kinder in der Zeit werden krank geboren, zugleich sind sie weise und fröhlich, ein Hoffnungsschimmer, aber ihr Leben hängt am seidenen Faden. Nur die Uralten leben immer länger. Yoshiro, einer dieser alten Alten, kümmert sich mit großer Liebe um Mumey. Als Student war er mit einer Frau aus Deutschland befreundet. Manchmal fragt er sich, ob sich die Umwelt dort auch so verändert hat wie in Japan. Wie es deren Urenkeln geht. Als der Alltag schwieriger wird, versucht eine geheime Organisation, ausgewählte Kinder als Sendboten ins Ausland zu schmuggeln, zu Forschungszwecken.Ein eindrucksvoller und berührender Roman Keine Dystopie, aber auch kein aufmunternder Durchhalteroman. Eine Erzählung über das Leben unter dem Aspekt seiner Unentrinnbarkeit. Ein existentialistischer Roman ohne Pathos. (Peter Pörtner)Ihr Übersetzer Peter Pörtner leistet überragende Arbeit ... ,Die Polizei ist privatisiert und zieht als Blaskapelle durch die Städte. Es sind diese auf den ersten Blick fast lapidaren Bemerkungen, aus denen in Sendbo-o-te eine Leichtigkeit entsteht, die das Fantastische nebensächlich normal und das Normale außergewöhnlich schön erscheinen lässt. Welche Katastrophe sich in der Welt dieses Romans wirklich ereignet hat, das wird nie benannt. Atomare Verseuchung liegt nahe, auch, weil Tawada sich seit Jahren gegen die Folgen von Fukushima und den Nationalismus der Abe-Regierung engagiert ... (Lea Schneider, Süddeutsche, 10.12.18)

Yōko Tawada – Wikipedia

3.15 MB DATEIGRÖSSE
9783887696887 ISBN
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Aktuelle Bewertungen

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Sofya Voigtuh

Yoko Tawada: Sendbo-o-te – Eine von Menschen gemachte Katastrophe hat Japan getroffen. Das Land ist abgeschottet, Fremdwörter sind verboten. Dystopie. Sendbo-o-te von Yoko Tawada portofrei bei bücher.de bestellen

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Mattio Müllers

2. Juli 2019 ... Die Alten sind kräftig, die Jungen krank, die Stimmung müde und munter: Yoko Tawada schreibt in dem Roman "Sendbo-o-te" über ein Japan ... 29. März 2019 ... Und ein Lesevergnügen war Sendbo-o-te auf jeden Fall, die Autorin lässt viel Raum für die Fantasie ihrer Leser, z. B. um die Frage zu ...

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Noels Schulzen

8. Aug. 2019 ... Yoko Tawada imaginiert in Sendbo-o-te eine dystopische Zukunft in Japan: Die Alten werden immer älter, die Kinder immer kranker. Yoshiro ... Yoko Tawada: Sendbo-o-te. Moderation: Ulrike Janssen Januar 2020 wird noch bekanntgegeben. + zu Google Kalender hinzufügen+ Exportiere iCal.

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Jason Leghmann

Sendbo-o-te „Dieses Buch hat mich berührt wie lange keines mehr“ (Denis Scheck zu Beginn seines Gesprächs mit Yoko Tawada in der Sendung Druckfrisch am 17.2.2019) „Ein gleichsam urkomisches wie beängstigendes Werk.“ (Loreen Dalski, SWR 2, 31.3.2019) „Ihr Übersetzer Peter Pörtner leistet überragende Arbeit eine Leichtigkeit

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Jessica Kolhmann

In Yoko Tawadas dystopischem Roman „Sendbo-o-te“ sind die Insel Honshu und Tokyo nicht mehr der Mittelpunkt Japans: „Das teure Obst ging fast ausschliesslich nach Tohoku und Hokkaido im Norden. Kaum etwas davon erreichte Tokyo. […] Es war eine Zeit, in der Papiergeld Aktien und Zinsen ihren Glanz und ihren Reiz verloren hatten, und Sendbo-o-te - Roman - Yoko Tawada - 9783887696887 ...