Kirchengeschichte Proseminar: Luther als Tröster.pdf

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Kristin Sauer

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte, Note: 1,7, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Veranstaltung: Tod und Sterben in der Kirchengeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Das Kind zeigt wie wertvoll das Leben ist und die Mutter hat das besondere Privileg, das Kind aufwachsen zu sehen. Doch der Kreislauf von Leben und Tod beginnt mit der Geburt. Der Mensch muss mit der Gewissheit leben, dass er nicht ewig auf Erden sein kann. Deswegen hoffen viele auf ein langes und erfülltes Leben. Leider überlebt nicht jedes Kind die Geburt. Dadurch ergeben sich viele Probleme für die Mutter. Neben der Frage, warum das Kind gestorben ist, versuchen Mütter sich vorzustellen, wo sich das Kind befindet und was mit ihm geschehen ist. Oftmals geben sie sich die Schuld am Tod des Kindes. In früheren Zeiten sind Frauen häufiger mit dieser Situation konfrontiert wurden. Die Wahrscheinlichkeit einer Tod- oder Fehlgeburt war weitaus höher, weil die hygienischen Bedingungen, die Ernährung und die Medizin nicht auf dem heutigen Entwicklungsstand waren. Während der Geburt musste sich eine Mutter bewusst sein, dass dieses Kind vielleicht nicht überlebt. Eine schwere Bürde für die Frauen der damaligen Zeit und ein weiteres Problem entwickelt sich daraus, welches in direktem Zusammenhang steht. Wenn die Mutter eine Christin war, dann wollte sie ihr Kind taufen lassen. Denn nur durch die Taufe kann das Kind erlöst werden. Laut römisch-katholischer Kirche wird jedoch die Sünde von einem ungetauft verstorbenen Kind nicht abgewaschen und dadurch das Heil gefährdet. Auch heute ist diese Thematik nicht nur bei den Müttern selbst, sondern auch in Seelsorgegesprächen mit ihnen noch relevant. Durch diese moderne Sicht schien der Text besonders interessant, da er über die Jahre nicht an Bedeutung verloren hat. Noch immer suchen Frauen die Hilfe in der Seelsorge. Die Brisanz dieser Problematik wird auch gezeigt durch die thematische Auseinandersetzung bei dem Reformator Martin Luther in Ein Trost den Weibern, welchen es ungerade gegangen ist mit Kindergebären, welche in der vorliegenden Proseminararbeit behandelt werden soll. Dabei werden am Anfang die historischen Bedingungen der Quelle erläutert und hier auf Autor, Adressatenkreis und Gattung der Quelle eingegangen werden. Danach sollen die Gedankenzüge von Martin Luther rekonstruiert werden, indem die Quelle inhaltlich und strukturell analysiert wird und auf diesem Weg die Position des Autors herausgefiltert wird. Daraus werden dann zuletzt Schlüsse über die Funktion, Intention und Wirkung der Quelle gezogen.

Christus und Antichristus tin Luther über den Papst: „Die Stück zeigt gewaltiglich, dass er der rechte Endechrist oder Widerchrist sei, der sich über und wider Christum gesetzt und erhöhet hat, weil er will die Christen nicht lassen selig sein ohne seine Gewalt, welche doch nichts ist, von Gott …

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9783640815296 ISBN
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